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Für eine Multi Platform Desktop Application verwendet man heute am Besten

@mirsch Qt oder GTK,die bieten meines Wissens nach aehnliche Funktionen.Bitte auf keinen Fall Electron.Das sind keine Programme.Das sind Webseiten,die ihr eigenes Chromium mitbringen.

@nipos @mirsch ...und weil's Webseiten sind, braucht man sich relativ wenig Gedanken um die Unterstützung von vielen Platformen zu machen.

@maximilia @mirsch Das aendert nichts an der Tatsache,dass das eigentlich keine Programme sind.Und ich moechte keine Webapps auf meinem Computer installieren.Wenn man es wenigstens effizient geloest haette,dass es auf die Webkit2GTK oder QtWebKit Bibliotheken (oder halt EdgeHTML bei Windoof) vom System zugreift,koennte ich es noch halbwegs akzeptieren,aber dass jedes einzelne Programm eine eigene Chromium Installation mitbringt,ist eine Ressourcenverschwendung,die ich in der Groessenordnung zum Glueck sonst noch nie erleben musste.

@nipos Ich frage mich, wie du "Programm" definierst, denn nach meinem Verständnis sind sie das.

Dass du keine Webapps auf deinem Rechner installieren möchtest, ist ja durchaus eine valide Entscheidung. Nun wäre aber noch interessant zu wissen, was für Pläne @mirsch hat. Schließlich konnten sich einige Electron-Apps weit verbreiten lassen.

Und ich stimme dir durchaus zu, dass Electron kein Leichtgewicht ist. Wenn man aber ein Leichtgewicht haben möchte, dann kann man Cross Platform wahrscheinlich vergessen.

@maximilia @nipos
das Programm hat mit Web eigentlich nichts zu tun.
Ich würde Electron jetzt auch nicht nur für Webapps sehen. z.B. Atom und VS Code sind jetzt nicht die klassischen Webseiten Wrapper wie es sicherlich viele gibt. Electron ist für mich interessant, weil ich mit Webtechnologien vertraut bin und die GUI wahrscheinlich der größte Aufwand dabei ist.
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@maximilia @nipos
Es stimmt schon, dass es quatsch ist mit jedem Programm Chromium auszuliefern, aber spielt das in Zeiten von Snap und Flatpack noch eine Rolle?
Ich sehe schon, die Frage ist nicht so leicht zu beantworten.
Ich werde mal mit Python und Qt experimentieren (C++ kommt für mich nicht in Frage) und mich dann entscheiden, bei was ich ein besseres Gefühl habe und schneller voran komme.
Ich ziehe die Frage hiermit zurück 😜
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@maximilia @nipos
Also ich muss mal sagen, dass die ersten Tests recht ernüchternd verlaufen sind. GTK habe ich recht schnell ausgeschlossen. Die Doku ist schlecht (wenn überhaupt vorhanden) und GTK sieht auf MAC nicht besonders gut aus (Win ist mir egal :D)
Qt mit Python - im Prinzip easy, aber geht schon los mit der Frage PyQt5 oder Pyside2.
Dann will ich in meiner Anwedung PDFs anzeigen. Beispiel gefunden mit Poppler, das endet in einem Dependency Nightmare mit aktuellen Python Versionen
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@maximilia @nipos
...weil es von einer uralten sip Version abhängt.
Alternativ wird häufig vorgeschlagen QtWebView zur Anzeige von PDFs zu verwenden. Aber wenn ich QtWebView in meine Anwendung baue, habe ich da auch wieder einen Chromium Browser drin - dann könnte ich auch Electron nehemn.
In der C++ Doku habe ich dann noch das QPdf Modul gefunden, was mit QPdfView genau meine Anforderung erfüllt. Leider ist es weder in PyQt5 noch Pyside2 enthalten.
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@maximilia @nipos
Mich wundert es nicht, das es so viele Electron Apps gibt. Der Einstieg in die Desktop Entwicklung wird einem wirklich nicht leicht gemacht.
Ich werde mir Qt jetzt noch mal in C++ anschauen, Qt kapselt ja eigentlich alles und man schreibt eigentlich Qt und nicht C++ ;)
Aber kein Dependency Management, die separaten Header Files und der aufwendige Buildprozess schrecken mich schon etwas ab mit C++ zu arbeiten.
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@mirsch Electron hat einen unglaublich schlechten biologischen Fußabdruck. Es ist unglaublich ineffizient und langsam. Wenn ich irgendwas Electron basiertes auf meinem Arbeitslaptop nutzen muss hällt der Akku nur 4h, auch wenn nichts anderes läuft.

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